Gemeindliche KITA-Planung auf Mittel-Gründau fokussiert

 Mit Verwunderung reagiert die Gründauer CDU auf die Berichterstattung der GNZ vom 27. März zur Niedergründauer Ortsbesichtigung, bei der Bürgermeister Helfrich sich auch zur aktuellen KITA-Planung geäußert hatte. „Es sollte Helfrich eigentlich nicht entgangen sein, dass die Gründauer Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung Anfang März mit großer Mehrheit ein Paket auf den Weg gebracht haben, in dem ein Liebloser Neubau am Bürgerzentrum überhaupt keine Rolle mehr spielt“, so  Fraktionschef Johannes Heger. 

Dies solle der Rathauschef endlich zur Kenntnis nehmen und nicht mit falschen Darstellungen Irritationen auslösen. Er solle sich vielmehr auf die vom Parlament beschlossene Zielstellung konzentrieren, die mit absoluter Priorität einen Neubau in Mittel-Gründau für zwei U3-Betreuungsgruppen auf dem Areal der „Villa Kunterbunt“ vorsieht. Heger: „Hierzu sind seitens der Verwaltung bis zur übernächsten Gemeindevertretersitzung im Juni Lösungsvorschläge zur finalen Entscheidung vorzulegen, eine weitere Verzögerung ist wegen der prekären Betreuungssituation nicht hinnehmbar“. Wie zuletzt in einem parteiübergreifenden Sondierungsgespräch der Fraktionen deutlich gemacht, könne dabei möglicherweise auch eine kombinierte Variante für jeweils zwei U3 und Ü3-Gruppen mit zusammen 48 Betreuungsplätzen den Zuschlag bekommen. „Zunächst ist also der Bürgermeister am Zug und muss liefern“, betont der CDU-Fraktionsvorsitzende. „Liefern sollte Helfrich allerdings auch hinsichtlich des beschlossenen Waldkindergartens in Gettenbach, dessen Umsetzung eigentlich relativ schnell zu realisieren wäre und so zu einer Entspannung im Ü3-Bereich beitragen könnte. Hier gilt es ohne Zögern Fahrt aufzunehmen und sich an den Erfolgsmodellen der Nachbargemeinden zu orientieren. Wir Christdemokraten fokussieren uns demnach zielgerecht auf die beiden dringlichsten Vorhaben in Mittel-Gründau und Gettenbach. Erst wenn sich deren Planungen konkretisiert haben, und wir nachvollziehbar feststellen können, ob überhaupt noch weitere Betreuungsplätze benötigt werden, wollen wir uns qualifiziert mit den Vor- und Nachteilen von weiteren möglichen Standorten wie etwa  Niedergründau oder Rothenbergen auseinandersetzen“, so Heger abschließend. 

Photo: Ortsbesichtigung der CDU-Fraktion an der KITA „Villa Kunterbunt“

 

Inhaltsverzeichnis
Nach oben