Was erfolgreiche Politik und leckeren Kaffee eint: Die Substanz und ein gutes Produkt

Peter Tauber diskutiert mit Jung- und Erstwählern

Foto: \
Foto: \"Koch\"
Wie könnte man besser miteinander ins Gespräch kommen als bei einer guten Tasse heißen Kaffee? Mit Unterstützung der W&S Kaffee-Manufaktur aus Linsengericht lud Dr. Peter Tauber zu einem politischen Austausch zur Einstimmung auf den Endspurt im Bundestagswahlkampf ein. Angesprochen waren vor allen Dingen Erst- und Jungwähler, die der Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten und CDU-Generalsekretärs in die Jugendherberge nach Geislitz zahlreich folgten.

In seiner kurzen Rede, die von unterhaltsamen Einschüben von Thomas und Christian Schulz zum Thema Kaffee umrahmt wurde, hob Tauber noch einmal die Schwerpunkte des Regierungsprogramms der CDU hervor: „Wir wollen Familien besser unterstützen, beispielsweise durch eine Erhöhung des Kindergelds sowie durch die Einführung eines Rechtsanspruchs auf Betreuung im Grundschulalter. Außerdem wollen wir jungen Familien durch die Einführung eines Baukindergelds in Höhe von jährlich 1200 Euro pro Kind – ausgelegt auf zehn Jahre – beim Erwerb von Wohneigentum unter die Arme greifen“, so Tauber. Eine funktionierende Wirtschaft und gute Arbeitsplätze für alle – insbesondere auch für Langzeitarbeitslose, Jugendliche ohne Schulabschluss und Alleinerziehende – seien darüber hinaus die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft. Rekordinvestitionen in Bildung und Forschung leisteten hierzu einen entscheidenden Anteil. Darüber hinaus sei die Union ein Garant für Sicherheit in allen Lebensbereichen – angefangen von der sozialen Sicherheit bis hin zur inneren und äußeren Sicherheit. Die CDU stehe für einen starken Staat, der seine Bürger schütze und denjenigen den Rücken stärke, die Tag für Tag für uns alle buchstäblich ihren Kopf hinhalten, beispielsweise Polizei, Bundeswehr und Rettungskräfte. Ein weiteres wichtiges Thema war die Digitalisierung. Dazu gehörten neben flächendeckend schnellem Internet auch Investitionen in Zukunftstechnologien, beispielsweise im Bereich automatisiertes Fahren. Nur durch den Mut zu Innovation könne die Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft dauerhaft sichergestellt werden. Aufgabe der Politik sei es, hier die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen, so Tauber. Nicht zuletzt will die Union die ländliche Region stärken und sich für gleiche Lebensbedingungen in der Stadt wie auf dem Land einsetzen. Für die Arbeit der Zukunft bedeute das, dass die Arbeit künftig stärker zu den Menschen kommen müsse und nicht umgekehrt. Erreicht werden soll dieses Ziel u.a. durch eine Dezentralisierungsstrategie bei der Ansiedlungen von Behörden und Forschungseinrichtungen und entsprechende Förderprogramme. Bei der Wahl am kommenden Sonntag gehe es um eine Richtungsentscheidung, betonte der Christdemokrat: „Vor 100 Jahren befand sich unser Land im Krieg mit dem Rest der Welt. Vor 75 Jahren genauso. Vor 50 Jahren war Deutschland ein geteiltes Land. Umso stolzer können wir auf unser Deutschland von heute sein. Das haben wir nämlich selbst gemacht.“ Und weiter: „Es ist immer einfacher, etwas kaputt zu machen, als etwas aufzubauen. Auch deswegen sind wir gut beraten, unseren erfolgreichen Weg in einem geeinten Europa weiterzugehen. Nie gab es in unserem Land mehr Freiheit, Wohlstand und Sicherheit.“ Am Ende der Veranstaltung zogen Tauber und seine Mitstreiter eine nur auf den ersten Blick überraschende Parallele zwischen erfolgreicher Politik und leckerem Kaffee: In beiden Fällen komme es am Ende des Tages auf Substanz an und darauf, ob man ein gutes Produkt hat. „Unsere Bilanz der vergangenen zwölf Jahre beweist: Mit unserem Programm und Angela Merkel hat die CDU beides. Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben.“

Inhaltsverzeichnis
Nach oben