„Wirtschaftsförderung professionalisieren und Standortmarketing ausbauen“

Die CDU-Kreistagsfraktion beantragt einen zeitgemäßen Wirtschaftsföderungplan zur Standortstärkung des Kreises

Um für eine gute ökonomische Entwicklung des Main-Kinzig-Kreises künftig die richtigen Rahmenbedingungen entwickeln zu können, setzt sich die CDU-Kreistagsfraktion für einen professionellen Ausbau der Wirtschaftsförderung und ein zeitgemäßes Standortmarketingkonzept ein. Einen entsprechenden Antrag werden die Christdemokraten in der nächsten Sitzung des Kreistages am 03. November stellen.

 „Wir möchten gerne den Kreisausschuss damit beauftragen, dem Kreistag ein entsprechendes Konzept vorzulegen, das eine deutliche Verstärkung der Aktivitäten im Bereich der Wirtschaftsförderung beinhaltet“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Srita Heide. 

 
In die Entwicklung des Konzeptes seien die kreisangehörigen Städte und Gemeinden, die IHK, die Handwerkskammer, die WI-Bank Hessen  und die Frankfurt Rhein Main GmbH als Partner miteinzubeziehen. Zudem solle der Kreis prüfen, in welcher Organisationsstruktur oder Rechtsform in Zukunft am effizientesten eine gute und zielgerichtete Wirtschaftsförderung betrieben werden könne. 
 
Die Wirtschaftsstruktur im Main-Kinzig-Kreis sei vielfältig und habe ein hohes Potenzial. „Unsere Unternehmerlandschaft ist einerseits geprägt von der Präsenz international agierender Konzerne und andererseits von sehr gut geführten kleinen und mittelständischen sowie landwirtschaftlichen Unternehmen. Daneben gibt es eine große Anzahl von Selbstständigen“, sagt Winfried Ottmann, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion. 
 
„Unser Ziel ist es, mit einer deutlichen Steigerung und Professionalisierung der Aktivitäten kontinuierlich die Attraktivität des Main-Kinzig-Kreises als Wirtschaftsstandort zu fördern und die hier ansässige Wirtschaft zu unterstützen. Zudem müssen wir einen noch stärkeren Wert darauf legen, insbesondere im ländlichen Raum den Einzelhandel zu stärken, die Verödung der Innenstädte zu stoppen und Unternehmensansiedlungen zu erleichtern“, ergänzt Heide. 
 
Darüber hinaus müsse der Main-Kinzig-Kreis seinen Beitrag dazu leisten, gute Ideen zu fördern und Unternehmen zu Beginn ihres Schaffensprozesses dort unter die Arme zu greifen, wo es nötig ist. „Deshalb brauchen wir auch – neben Maintal – ein weiteres Existenzgründungszentrum“, argumentiert Ottmann.
 
Mit ihrem Antrag wollte die CDU-Kreistagsfraktion den Weg ebnen für eine zentrale, effiziente und strukturiert aufgebaute Wirtschaftsförderungsstelle im Main-Kinzig-Kreis, die für die Unternehmen in der Region, für ansiedlungswillige Firmen und Betriebe sowie für die Städte und Gemeinden vor Ort kompetenter Dienstleister und Ansprechpartner für alle relevanten Wirtschaftsthemen sei.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben