Vier Tage lang als Bundestagsabgeordneter im Einsatz

Christopher Gerlach aus Schlüchtern bei „Jugend und Parlament“

Wo sonst nur Parlamentarier Zutritt haben, hatte kürzlich der Politnachwuchs das Sagen: Vier Tage lang stand im Bundestag die Veranstaltung „Jugend und Parlament“ auf dem Programm. 315 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet stellten in einem Planspiel das parlamentarische Verfahren nach. Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten und CDU-Generalsekretärs Dr. Peter Tauber nahm auch Christopher Gerlach aus Schlüchtern an dieser besonderen Veranstaltung in Berlin teil.

Zu Beginn wurden die Teilnehmer den einzelnen Fraktionen zugelost – inklusive einem Abgeordneten-Rollenprofil und einem eigenen, fiktiven Lebenslauf. Christopher Gerlach, der bereits Praktika im Wahlkreisbüro sowie im Berliner Bundestagsbüro von Peter Tauber absolviert hat, fand sich als Mitglied der „Partei für Gerechtigkeit und Solidarität“ sowie im Ausschuss für Äußeres wieder. 

Im weiteren Verlauf lernten die Jugendlichen im Alter von 17 bis 20 Jahren die Arbeit der Abgeordneten kennen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Zur Debatte standen Entwürfe für Gesetzesinitiativen zur Festschreibung von Deutsch als Landessprache im Grundgesetz, zur Einführung bundesweiter Volksabstimmungen, zur Ausweitung der Beteiligung deutscher Streitkräfte an einer EU-geführten Militäroperation im fiktiven Staat Sahelien sowie zur Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft.  Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal traten 48 Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult, und versuchten, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. 

Eine Abschlussdiskussion mit Vertretern von CDU/CSU, SPD, Linken und Grünen, in der es darum ging, wie realitätsgetreu „Jugend und Parlament“ die parlamentarische Arbeit abbildet, rundete das Planspiel ab.

Christopher Gerlach hat die Teilnahme an „Jugend und Parlament“ nach eigenen Angaben viel Spaß gemacht. „Beeindruckt war ich von der Arbeitsintensität und der Anstrengung, die all die Diskussionen kosten. Wir hatten ja Programm von früh bis spät. Viel Zeit für Schlafen blieb da nicht“, erzählt er. Besonders gefallen hat ihm die Tatsache, dass alle Jugendlichen – unabhängig von der eigenen (partei-)politischen Präferenz – schnell miteinander in Kontakt kamen: „Durch das gemeinsame Interesse für Politik fiel es nie schwer, schnell ins Gespräch zu kommen. Das hat zu einer sehr angenehmen Atmosphäre geführt und man konnte als JU‘ler auch mal auf freundschaftlicher Ebene mit Jusos oder Linken diskutieren.“

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