„Grünes Licht für wichtige Investitionen“:

Gründauer Parlament stimmt Haushalt 2020 zu

Die CDU zeigt sich erleichtert und begrüßt die jüngste einvernehmliche Zustimmung der im Gründauer Parlament vertretenen Fraktionen zum Haushaltsplan 2020.
„Wir hatten uns in der Hängepartie von Anfang an für die Annahme des diesjährigen Etats stark gemacht und deutlich signalisiert, dass wir die volle Handlungsfähigkeit der Verwaltung wiederherstellen wollten und wollen“, so die Botschaft von CDU-Fraktionschef Johannes Heger, „und außerdem fühlen wir uns im Nachhinein für unsere klare Positionierung zum Haushalt 2020 grundlegend bestätigt“.

Denn es gehe im Wesentlichen darum, dass die Politik gerade in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie Verantwortung übernehme und mit einem beschlossenen Haushalt die wichtigen Maßnahmen für die Zukunft der Gemeinde, für ihre Bürger, Vereine und Gewerbetreibende umsetze.

Genau dies sei jetzt mit dem Kompromissvorschlag der SPD-Fraktion doch noch gelungen, der vornehmlich Mindereinnahmen in Höhe von 7 Millionen Euro im Bereich der Gewerbe- und Einkommensteuer  berücksichtige, so Manuel Schneider, Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses.

„Dies hätten wir allerdings schon vor 4 Wochen haben können“, brachte es Heger auf den Punkt. „Denn wir haben weiterhin keine neuen verlässlichen Zahlen vorliegen, die uns aktuell hätten schlauer machen können. Die Auswirkung der Krise auf die Kommunalfinanzen wird sicherlich erst mit der dritten Steuerschätzung im Herbst erkennbar sein“. Durch den aktuellen Haushaltsbeschluss seien nun neben der allgemeinen gemeindlichen Handlungsfähigkeit auch wichtige infrastrukturelle Investitionen und Maßnahmen zu realisieren, die die Handschrift der Gründauer CDU aufweisen.

Der Rothenberger Ortsvorsteher Markus Kern hebt dabei ganz besonders den Neubau der Multifunktionshalle an der Anton-Calaminus-Schule hervor, deren Planungen nunmehr ohne Zeitverzug aufgenommen werden könnten: „Für dieses Projekt hatte sich die CDU bereits zu einem frühen Zeitpunkt stark gemacht, und wir freuen uns, dem Main-Kinzig-Kreis als Bauträger jetzt grünes Licht für die Gründauer  Beteiligung in Höhe von 1 Million EURO, jeweils hälftig für 2020 und 2021, geben zu können“, so Kern. „Ich bin zudem fest überzeugt, dass die neue Multifunktionshalle nach einer voraussichtlichen Bauzeit von eineinhalb Jahren zusätzliche  Möglichkeiten und Angebote für unsere ortsansässigen Vereine eröffnen und somit einen weiteren Beitrag zu mehr Sport- und Freizeitaktivitäten in Gründau liefern wird“.

Wie der Vorsitzende des Bauausschusses, Christoph Engel, abschließend ausführt, könnten nunmehr auch zwei weitere Anträge der CDU von der Verwaltung zeitnah umgesetzt werden: „Es handelt sich hierbei um ein Förderprogramm zur Innerortsentwicklung, das zur Sanierung alter Bausubstanz motivieren und zur Stärkung der gemeindlichen Ortskerne beitragen soll. Als Mitwirkung zum Klimaschutz soll hingegen ein Förderprogramm für energetische Sanierung dienen, das entsprechende Maßnahmen zur Energieeinsparung mit Zuschüssen für Privathaushalte belohnen soll“.

 

Photo: Claudia Frank, Ortsvorsteher Markus Kern & CDU-Fraktionschef Johannes Heger (von links) auf dem Gelände der abgerissenen alten Turnhalle, auf dem die neue Multifunktionshalle gebaut werden soll.

 


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