„Offensichtlich versucht die Gründauer SPD händeringend das Sommerloch zu nutzen, um für die anstehende hessische Landtagswahl im Herbst Wahlwerbung in eigener Sache zu betreiben. Nicht anders lässt sich die aktuelle, aber völlig unhaltbare Kritik der Genossen in der GNZ vom 17. und 28. Juli deuten“, betont CDU-Fraktionschef Johannes Heger und weist entschieden zurück, dass es irgendwelche Machtspiele in den eigenen Reihen gebe.

„Dies ist barer Unsinn genau wie die Behauptung, der angebliche Stillstand in der Kinderbetreuung sei den Kooperationspartnern von CDU und FWG anzulasten“, so Heger weiter. Ganz im Gegenteil: Denn die CDU-Fraktion bemühe sich seit langem mit Nachdruck um qualifizierte Lösungen für die angespannte Betreuungssituation in den Gründauer Kindertagesstätten. „So wurde die Verwaltung vor Jahresfrist auf Initiative der CDU von der Gemeindevertretung beauftragt, ein Umsetzungskonzept für die komplette KITA-Betreuung (U3 und Ü3) zeitnah auszuarbeiten. Dies erfolgte auch und gerade mit den Stimmen der SPD“, sagt Johannes Heger und macht dabei deutlich, dass stets auch Vertreter der SPD  in die Entscheidungsprozesse der zuständigen Gremien und in die Arbeitsgespräche eingebunden waren. „Es kann also keinesfalls der tropischen Hitze der vergangenen Wochen geschuldet sein, wenn sich mein Kollege der SPD-Fraktion, Franz Porstner, plötzlich nicht mehr erinnern will, dass eigentlich die Verwaltung um Bürgermeister Helfrich bislang kein überzeugendes Gesamtkonzept vorgelegt hat, sondern lediglich halbherzige Teillösungen, meist ohne die erforderlichen Entscheidungsgrundlagen. Genau diese sich ständig wechselnden Rahmenbedingungen machten es damit allen Fraktionen, auch der CDU, besonders schwer, die jeweils richtige Entscheidung zu treffen. Die SPD sollte bei ihrer völlig deplatzierten Kritik gegenüber der CDU nicht vergessen, dass just die CDU-Fraktion durch die von ihr veranlassten Verschiebung der Gemeindevertreter-Sitzung im Juni letztendlich dafür Sorge trug, dass die Fraktionen die zeitliche Gelegenheit nutzen konnten, die von Bürgermeister Helfrich eingebrachten Beschlussvorschläge auch parteiübergreifend abzustimmen und schließlich mit vorgenommenen Modifikationen auf den richtigen Weg zu bringen“, berichtet der CDU-Fraktionsvorsitzende und fügt an, dass es nunmehr an der Verwaltung liege, die geplanten Bauvorhaben, von dem U3-Haus in Mittel-Gründau bis zum Waldkindergarten in Gettenbach, zügig umzusetzen. Heger: „Wie immer haben wir uns auch hinsichtlich der KITA-Thematik unserer kommunalen Verantwortung gestellt und können überhaupt kein Versäumnis der CDU erkennen. Was sich allerdings allzu deutlich anhand der Pressemitteilungen feststellen lässt, ist ein sehr schlechter Stil der Gründauer Genossen“. „Wenn sich der Mittel-Gründauer SPD-Kollege Jörg Drescher zu Recht über die mangelnde Kommunikation zur KITA-Gebührenfreiheit ab 1. August aufregt, dann sollten Ursache und Wirkung dennoch nicht verwechselt werden. Die Gemeindevertreter haben mit ihrer Entscheidung in der Sitzung vom 18. Juni einen guten Job gemacht. Die zeitnahe und umfängliche Information der Eltern stellt hingegen einen Verwaltungsakt dar und genau dafür haben andere die Verantwortung“, so Johannes Heger abschließend. 

 

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