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 „Der Gründauer Haushaltsplan für das Jahr 2019 zeigt wiederum deutlich die Handschrift der sparsam und verantwortungsvoll agierenden Fraktionen von CDU, FWG und SPD, die allesamt in den 7 Ortsbeiräten und in dem Haupt- und Finanzausschuss bereits ihre einmütige Zustimmung zum diesjährigen soliden Zahlenwerk gaben“, so die Botschaft von CDU-Fraktionschef Johannes Heger. Rekordverdächtige Investitionen in die Zukunft Gründaus, geringe Steuern und Gebühren für Gewerbe und Einwohner sowie eine weiterhin hervorragende konjunkturelle Entwicklung mit steigenden Steuereinnahmen seien –wie Heger betont- die signifikanten Erfolgsfaktoren für Gründaus Etat des laufenden Jahres.

„Dies spiegelt sich auch im Ergebnishaushalt wieder: Denn die Gewerbesteuereinnahmen sind mit rund 19 Millionen Euro die größte Einnahmequelle, nochmals 1 Million Euro mehr als im Vorjahr. Auch der Einkommensteuer-Anteil steigt um 500 Tausend Euro auf fast 9 Millionen Euro an und macht deutlich, dass die Gemeinde Gründau als Wohn- und Gewerbestandort auch für Besserverdienende nichts an Attraktivität eingebüßt hat“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende. Dies sei im Besonderen der Tatsache geschuldet, dass wir in Gründau seit Jahrzehnten mit konstant niedrigen Steuern und Gebühren punkten. Ein wesentlicher Verdienst der langjährigen CDU/ FWG-Koalition also, die seinerzeit mit großer Weitsicht eine nachhaltige finanzielle Basis geschaffen habe, die jetzt den nachfolgenden Generationen viel Spielraum für investive Maßnahmen biete. Gerade die aktuellen Hebesätze für die Grundsteuer A und B mit jeweils 200 Prozentpunkten sowie für die Gewerbesteuer mit 300 Prozentpunkten seien im Main-Kinzig-Kreis einmalig und zählen selbst in ganz Hessen zu den niedrigsten Steuersätzen. „Dieser politische Wille, den Einwohnern und Gewerbetreibenden möglichst beste Rahmenbedingungen zu bieten, hat jedoch auch seine Schattenseiten“, so Hans-Joachim Kalbfleisch, Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses. „Denn wegen der höheren Erträge gilt Gründau ab 2018 als „abundant“ und somit als finanzstarke Gemeinde im Sinne des Kommunalen Finanzausgleichs. Dies bedeutet andererseits, dass Gründau eine geringere Schlüsselzuweisung erhält und zudem noch mit einer Solidaritätsabgabe in Höhe von 2,8 Millionen Euro zugunsten der finanzschwachen Kommunen belastet wird“. Gleichwohl werde der Ergebnishaushalt voraussichtlich mit einem positiven Jahresergebnis von 1,3 Millionen Euro abschließen, das aber nur mit Hilfe von Rückstellungsauflösungen für den kommunalen Finanzausgleich zu erzielen sei. Gleichwohl zeigen sich Heger und Kalbfleisch sehr zufrieden, dass die Gemeinde Gründau auch weiterhin handlungsfähig bleibt und in 2019 auf Steuer- und Gebühren-Erhöhung verzichten kann. „Investiv hat sich Gründau mit einem Volumen von 9,5 Millionen Euro ein großes Pensum für 2019 vorgenommen, vorrangig hinsichtlich der Bereiche Infrastruktur, öffentliche Einrichtungen und Kinderbetreuung. Ganz besonders am Herzen liegt uns dabei die Ausweitung des Betreuungsangebots für die Kindertagesstätten, wo neben einem Waldkindergarten in Gettenbach vor allem dem zunehmenden Bedarf an U3-Plätzen mit umfangreichen Baumaßnahmen in Mittel-Gründau und Lieblos Rechnung getragen wird“. Doch auch für infrastrukturelle Maßnahmen habe die CDU diverse Vorschläge in die Haushaltsplanung eingebracht: Demnach stehe eine grundhafte Sanierung gemeindlicher Feld- und Wirtschaftswege an, deren Kosten in Höhe von 2,2 Millionen Euro auf Antrag der CDU-Fraktion fast komplett vom Land Hessen übernommen werden. Zudem sei vorgesehen, den stark frequentierten Radweg zwischen Lieblos und Rothenbergen nachzubessern und mit Hilfe von LED-Beleuchtung attraktiver und sicherer zu gestalten. Innovative Überlegungen finden sich im CDU-Maßnahmenkatalog für den Bereich der Gemeinschaftshäuser wieder. Auf dem Prüfstand seien dabei die Gemeinschaftshäuser Rothenbergen, Lieblos und Niedergründau, für die Klima- und Lichttechnik sowie Akustik verbessert und modernisiert werden sollen. Einen Schritt in die Digitalisierung sollen die Gemeinschaftshäuser sukzessive erfahren, indem dort die Nutzung der Räumlichkeiten durch Installation aktueller Medientechnologie verbessert und ausgeweitet wird. „Außerdem ist geplant, im Sitzungszimmer des Rathauses eine Klimaanlage zu installieren, damit zukünftig die Raumtemperatur den jeweiligen Rahmenbedingungen optimal angepasst werden kann“, freut sich Heger, dessen Fraktion zudem Investitionen hinsichtlich eines Grundstückserwerbs für die Feuerwehr Rothenbergen und die Anschaffung eines LF10 für die Mittel-Gründauer Wehr in den Haushalt 2019 platziert hat.
„Bauchschmerzen“, so ein skeptischer Johannes Heger, „sind dennoch angebracht“. Denn aus der leidlichen Erfahrung der vergangenen Jahre, in denen eine Vielzahl an Investitions- und Erhaltungsmaßnahmen entweder nur schleppend oder überhaupt nicht durchgeführt worden seien, bleibe nämlich abzuwarten, ob die Planungen der Verwaltung, mit einer Rekord-Investition von 9,5 Millionen Euro im laufenden Jahr, nicht doch zu optimistisch angesetzt seien.
 

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