Grundlage zum Handeln schaffen

Volker Skowski fordert beim Haushalt Zusammenhalt in der Krise

Der CDU-Gemeindeverband Gründau ist entsetzt über die Nichtverabschiedung des Gründauer Haushalts. „Die Ablehnung des Haushalts passt nicht zur Realität,“ kritisiert der Vorsitzende Volker Skowski. In dynamischen Krisenzeiten müssten alle Fraktionen zusammenhalten, fordert Skowski. Außerdem könne man aktuell nur auf Sicht fahren. Das sei auch in der Wirtschaft so. Daher brauchten Verwaltung, Bürgermeister und Gemeindevorstand eine vorläufige Grundlage zum Handeln.

Jeder neue Entwurf sei zugleich so richtig und falsch wie der aktuelle. Der Gemeindevorstand, so Volker Skowski, sei erfahren genug Prioritäten und Zeitpunkt der Maßnahmen angemessen umzusetzen. Dort seien alle drei Fraktionen paritätisch vertreten und könnten Gründau mit Sachverstand steuern. Mit Entspannung der Corona-Situation werde dann auch wieder schnell die Gemeindevertretung aktiv mitgestalten, erwartet Skowski. „Großes Lob geht an die CDU-Fraktion und deren Vertreter im Haupt- und Finanzausschuss, die mit ihrer Zustimmung gegenüber den Gründauer Bürgern Verantwortung gezeigt hätten“, betont der CDU-Vorsitzende. In der Krise zeige sich die CDU in Bund, Land und vor Ort als verlässlicher Partner, auf den man vertrauen könne. Parteiengezänk und persönliche Eitelkeiten seien jetzt bei den Gründauer Bürgern ausdrücklich unerwünscht, berichtet Volker Skowski. Es habe einige Anrufe und Emails von Bürgern über den 1. Mai gegeben, die das Abstimmungsverhalten von SPD und FWG nicht verstehen können. „Das kann ich leider auch nicht“, sagt Skowski, der die Kritik des Gründauer Bürgermeisters Helfrich unterstützt. Jetzt noch drei Monate auf einen neuen Entwurf zu warten, sei für niemanden akzeptabel. Auf Steuerschätzungen brauche keiner zu warten, weil diese tagesaktuell dann von der Realität überholt werden. „Wir sind hier in der Rolle eines Kapitäns im Wirbelsturm“, beschreibt Skowski die Lage. Da muss man die nächsten Wellen sehen und nehmen. Als Korrekturen im Haushalt verlangt wurden, ging man von einer Verabschiedung im März aus. Daher müsse der Haushalt jetzt schnellstens verabschiedet werden.

 

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