SPD-Kritik an der Verwaltung geht nach hinten los

CDU Gründau weist auf Verzögerungsaktionen der neuen Koalition hin
 

Mit Verwunderung hat die CDU-Fraktion in der letzten Sitzung der Gründauer Gemeindevertretung die Kritik der SPD-Fraktion an der Verwaltung zur Kenntnis genommen. Die SPD hatte der Verwaltung vorgeworfen, sich zu lange Zeit für die Umsetzung des Neubaugebiets „Unter dem Kirchberg“ gelassen zu haben. Tatsächlich wurde erst im Dezember 2020 jedoch durch die Stimmen der SPD- und FWG-Fraktion der geplante Ausbau des Neubaugebietes aktiv um ein Jahr auf das Haushaltsjahr 2022 verschoben.
„Einen ganz erheblichen Anteil an der langen Bearbeitungszeit trägt daher die SPD-Fraktion selbst. Der Jahreszeit entsprechend wäre es daher wohl besser gewesen, vor der eigenen Haustür zu kehren, als der Verwaltung eine zu langsame Bearbeitung vorzuwerfen“, erklärt Fraktionsvorsitzender Johannes Heger. „Dies umso mehr vor dem Hintergrund, dass der Gemeindeverwaltung, wie der SPD-Fraktion durchaus bewusst ist, in jüngerer Vergangenheit schlicht Mitarbeiter im Bauamt fehlten“.
Die CDU-Fraktion ist sich bewusst, dass es selbstverständlich im Interesse der Gründauer Bürger ist, Planungen und Erschließungsarbeiten wie auch den Verkauf gemeindlicher Neubaugrundstücke zügig voranzubringen. „Deswegen werden wir in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung beantragen, die verbleibenden fünf Grundstücke im Neubaugebiet „Lange Rainshohle“ im Ortsteil Lieblos nun endlich zum Verkauf freizugeben“, kündigt Heger weiter an. Im Januar 2021 wurde die Freigabe der Grundstücke durch die Stimmen der SPD- und FWG-Fraktion für sechs Monate aufgeschoben, da die Entwicklung der Zahlen der Kindertagesstätten abzuwarten war. Diese liegen zwischenzeitlich vor, eine weitere Reservierung der Grundstücke für einen möglichen Kindergartenneubau ist nicht notwendig, derzeit besteht sogar ein erheblicher Überschuss an freien Plätzen in den Gründauer Kindergärten. Einen Antrag, die Grundstücke nunmehr freizugeben hat, die SPD-Fraktion jedoch trotz Ablaufs der sechsmonatigen Frist bereits im Sommer bisher nicht positioniert. Im Interesse der Gründauer Bürger und angesichts der derzeitigen Finanzlage ist es daher notwendig, den Verkauf auch hier nunmehr zügig voranzubringen.
 
 

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